Sonntag, 9. Februar 2014

Bilbo Beaglaender - auch kleine Terroristen können lernen ...

So langsam merkt Bilbo wohl, dass ich einen langen, langen Atem habe. War es bis vor wenigen Tagen nicht möglich Spielsachen wie den heiligen Ball oder die Frisbee mir ordentlich abzugeben, häufen sich jetzt die Male, wo er ordentlich neben mir "einparkt" und die Sachen abgibt.

Es ist nicht so, dass er sie vorher nicht auch hergeben wollte, aber er konnte es nicht. Das Tragen und Totschütteln war sowas von selbstbelohnend, dass er es nicht schaffte von diesen Dingen zu lassen.

Ich habe es auch nicht verlangt. Wir hatten uns darauf geeinigt, dass es im Spiel nicht sein muss, aber beim Dummy oder mit Wild natürlich doch.

Manche Dinge dauern bei uns eben etwas länger ...

Einige Fotos haben wir noch:
Bolbos Carmouflage Dummys in allen Größen, der hl. Ball und der Enten-Dummy

Er liebt es

Suchen und finden

Die Dummys kann man nicht sehen, er muss die Nase einsetzen

Da war doch was

Finden und Bringen

Und dann gehts wieder los, auf ein neues ...

Die Frisbee wird zurückgebracht

Zwischendurch muss sie noch mehrmals sterben ...

So sieht ein glücklicher Hund aus, auch wenn er ein kl. Terrorist ist.

Sonntag, 26. Januar 2014

Bilbo Beaglaender und die Carmouflage-Dummys ....

Bilbo sucht und bringt für sein Leben gerne Dummys. Damit er dabei noch mehr seine Nase einsetzt haben wir jetzt einige Carmouflage-Dummys in unterschiedlichen Größen, die er suchen und bringen darf.

Diese Dummys sieht man auf Waldboden oder wie hier auf dem vertrockneten Farn nicht gut.

Wenn es nach ihm ginge, würden wir es als Endlosschleife machen.


















Sonntag, 19. Januar 2014

Bilbo Beaglaender ... Training im Revier

Heute haben wir im Revier in Ruhe etwas Dummytraining gemacht. Schwerpunkt war dabei die Abgabe der Dummys und Bilbo zeigte sich von seiner besten Seite.

Dummytraining liebt er über alles. Seine ausdauernden Suchen dürften, wenn es nach ihm ginge den ganzen Nachmittag füllen, er ist mit größter Leidenschaft bei der Sache.

Heute hat er auch wieder sehr gute Arbeit geleistet. Alle Dummys wurden gesucht und gefunden. Das Gelände kann sein wie es will, nichts stört ihn und nichts hält ihn zurück, wenn er irgendwo durch muss.

So ist er heute gesprungen, gekrochen und geklettert, um alle Dummys brav und auf direktem Wege zurückzubringen und schön neben mir sitzend abzugeben.

Beim Werfen blieb er auch ruhig aber in größter Anspannung neben mir sitzen, auch konnten wir vor dem Schicken noch etwas Fussarbeit machen.

Ich war total zufrieden.








Donnerstag, 7. November 2013

Bilbo Beaglaender - Hilfe ... jetzt wird Frauchen pingelig ...

So, das Lotterleben hat ein Ende, wir haben heute unsere erste Stunde Rally Obedience-Training absolviert.

Ich denke etwas Training tut uns/Bilbo gut und alles, was hier verlangt wird, kann man immer gut gebrauchen.

Jetzt ist es aber so, dass wir bisher nie so wirrklich 1000%ig Wert auf exaktes Laufen, grades Sitzen und liegen usw. gelegt haben, das hat nun ein Ende, denn hier wird es pingeligst verlangt.

Nun gut, wer weiß wofür es gut ist und Gehorsamsübungen schaden keinem, wenn man mit Spaß und Freude an die Sache ran geht.

Seit 4 Tagen üben wirr das nahe Sitzen in der Grundstellung und es hat sich schon deutlich verbessert. Ich bin mal wieder überrascht, wie schnell Bilbo lernt.

Heute im Training hat er ca. eine halbe Stunde gebraucht, bis er gut aufmerksam in der Gruppe mitarbeiten konnte.

Der anwesende "fremde" Rüde wurde nicht angeranzt und vorbeigehende Spaziergänger wurden angebellt, was sich aber recht gut abstellen ließ.

Man sieht, es gibt immer was zu tuen für uns, Baustellen haben wir immer irgendwo.

Aufmerksames Fußgehen wird uns nun die nächsten Tage die Zeit vertreiben .. immer erstmal nur in kleinen Etappen, Sitzen in der Grundstellung auf unterschiedliche Arten, zeitnahes Loben, Abbrechen, Belohnen, den Blick für korrektes Arbeiten schärfen und endlich mal wieder Schüler sein und nicht Lehrer. Ich freu mich drauf.


Sonntag, 3. November 2013

Bilbo Beaglaender .... Hubertustag

Heute, am 3. November feiern Jäger ihren Schutzpatron, den heiligen Hubertus.
(Hier die Legende dazu von Claudia Haider)



Vor langer, langer Zeit lebte einst ein junger Mann. Er war der Sohn eines Herzogs und führte ein lustiges, unbeschwertes Leben. Ging auf die Jagd, trillerte ein Liedchen, ließ das Büchserl knallen und blies ins Horn. Zuhause erwartete ihn seine Ehefrau, die er sehr, sehr lieb hatte. So vergingen seine Tage auf das Angenehmste. Dann kam aber ein sehr trauriger Tag im Leben des Hubertus. Seine über alles geliebte Frau starb. Hubertus verging fast vor lauter Kummer und Gram.

In dieser düsteren Gemütsverfassung ging er auf die Jagd. Er betrieb eine zügellose Jagd, achtete nichts und niemanden mehr. Er unterschied in seiner Verzweiflung nicht mehr zwischen Recht und Unrecht. Er hatte alles verloren, auch seinen Glauben an das Gute in der Welt.

Wenn alle anderen Menschen in die Kirche gingen, um zu Gott zu beten, ging Hubertus am liebsten auf die Jagd. Gerade an Sonn- und Feiertagen, den Tagen des Herrn, begann er besonders eifrig zu jagen:

Er hetzte mit seinem Jagdgefolge und seiner Hundemeute höhnend durch die Menge der Kirchgänger. Keine Bitte der Menschen vermochte es, Hubertus, den wilden Jäger, wie sie ihn nannten, wieder auf den rechten Weg zu bringen. So jagte er durch die Wälder und Felder. Bis, ja bis plötzlich etwas geschah. Plötzlich trat ein Hirsch wie aus dem Nichts gekommen aus der sicheren Deckung der Bäume. Langsam, majestätisch und ohne jede Furcht vor Jäger und Hunden schritt er auf Hubertus zu. Nun erst sah der wilde Jäger, dass der Hirsch ein strahlendes Kreuz zischen seinen Geweihstangen trug.

Noch ehe Hubertus vor Ehrfurcht auf die Knie fiel und in Staunen verharrte, begann der Hirsch zu ihm zu sprechen: „Hubertus, warum stellst du mir nach, während die Christenheit betet? Warum sündigst du am Tag des Herrn? Kehr um, gehe in dich, denke nach und tu Buße!“

Da gelobte Hubertus, sein Leben zu ändern: Gott und die Geschöpfe zu ehren, ein christliches Leben zu führen und die Jagd weidmännisch zu betreiben.

Nach Jahren der Besinnung ging er zu Bischof Lambert von Maastricht und ließ sich von ihm zum Priester weihen. Fortan lebte er ein frommes Leben. Er war gut zu den Menschen und lebte einfach, aber zufrieden und glücklich.

Bis heute verehren ihn die Jäger als ihren Schutzpatron und auch als den ihrer Hunde.
In Gedanken an ihn haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, mit Wild und Wald in gottgefälliger Weise umzugehen.

Wenn heute ein junger Jäger sein erstes Stück Wild weidgerecht erlegt hat, so spricht der Jagdherr im Gedenken an den heiligen Hubertus oft folgenden Reim:

„Nimm du Gsell´ den grünen Bruch und beherzige Hubertus´ Spruch:

Das ist des Jägers Ehrenschild,
dass er beschützt und hegt sein Wild.
Waidmännnisch jagt, wie sich`s gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.


Montag, 14. Oktober 2013

Bilbo Beaglaender .... Back Home again ...

Ist ja nicht zum Aushalten ... 4 Wochen kein Reviergang, weil Frauchen nix machen konnte mit dem kaputten Arm, aber gestern sind wir dennoch einfach mal ins Revier gefahren und haben einen kleinen Rundgang gemacht.

So, und damit alle wissen, dass Bilbo wieder da ist, war seine erste Amtshandlung Markieren, Markieren und nochmals Markieren.
Bilbo ist gerannt und gesprungen, er hat seinen Ball gesucht, wir haben den Rückruf wiederholt und ich war über diesen gehorsamen Hund mal wieder genauso froh und glücklich, wie er, der hier endlich mal wieder so richtig Gas geben konnte und das sehr genossen hat.
















Und dann versperrt ein großer Haufen Äste seinen Weg ... Unverschämtheit, so ausgebremst zu werden.
 Ein Blick nach rechts .. aber auch da gehts nicht weiter.
 Ein Blick nach links ... nützt auch nix ...
 Was macht Bilbo also, er mutiert zur Gemse und klettert geradeaus durch den Gestrüpp-Berg.



 Schwupp ... und weg ist er.
 Weiter geht die Rennerei ... auf der Suche nach dem hl. Ball.



 Immer hält er von sich aus Kontakt, das liebe ich so an diesem Hund.

 Hier übt er für den Känguru-Wettbewerb.










So ein schöner Tag ... jetzt muss der Arm sich erstmal ausruhen, weil das Halten der Kamera doch noch sehr schlecht geht.